Pressemitteilung: Energiewende made in Bremen

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Auf einem Biohof nahe Bremen soll eine Solaranlage gebaut werden, die vollständig durch Bürgerbeteiligung finanziert wird. Zwei Wochen nach der Gründung der Betrei­bergesellschaft hat die Initiative bereits 30% des Investitionsvolumens beisammen und setzt nun mit zwei Informationsveranstaltungen auf die Bremer Bürger.


Bei der ersten Info-Veranstaltung zur Bürgersolaranlage am vergangenen Wochenende auf dem Gärtnerhof Sandhausen in Delmenhorst zeigte sich Enthusiasmus bei Veranstaltern und Interessierten. „Endlich können auch weitere Anteile gezeichnet werden. Damit sind wir ein großes Stück weiter.“, freut sich Malte Zieher, der frisch gewählte Geschäftsführer.

Bereits innerhalb der ersten zwei Wochen nach der Gründung der „Bürgersolaranlage Sand­hausen GbR“ wurden von interessierten Bürgern Anteile in Höhe von 30.000 Euro gezeichnet.

Nun soll möglichst schnell der Rest der Summe aufgebracht werden, damit die Anlage noch in diesem Jahr in Betrieb gehen kann. Die Mitglieder der Initiative setzen auch auf die Bremer Bürger und sind optimistisch: „Bremen ist traditionell ein gutes Pflaster für fortschrittliche An­liegen. Das Weserkraftwerk hatte ja auch viele Interessierte, die bereit waren, in Erneuerbare Energien zu investieren.“ erklärt Zieher.

Die Anlage mit ihren 30 Kilowatt Spitzenleistung soll auf dem Gärtnerhof Sandhausen nahe Bremen entstehen und regenerativen Strom für etwa 30 Personen liefern. Die benötigte Inves­titionssumme von ca. 100.000 Euro soll komplett über ein Bürgerbeteiligungsmodell aufge­bracht werden. „Mit einer Einlage zwischen 100 und 10.000 Euro kann sich jeder beteiligen. Und mit einer Rendite von etwa 5,9% ist das sogar noch lukrativer als bei anderen sicheren Geldanlagen.“, erklärt Carolina Oslath, Pressesprecherin der Initiative. „Außerdem wird bei unserem Konzept ein Teil der Rendite an weitere soziale und ökologische Projekte gehen, die so unterstützt werden“, sagt Oslath weiter.